Sozialpolitische und interkulturelle Themen beschäftigen die Künstlerin Angelika Toma, die sie in ihren Bildern und in den Büchern oder Kurzgeschichten umsetzt und „sichtbar“ macht. Sie sagt, sie sei ein Sprachrohr der Zeit, in der wir leben.
Zum Thema des 5. Gmundner Kunstspazierers „Das Ungesehene“ zeigte sie einerseits eine Überraschung, die vielleicht zum Schmunzeln anregt oder sogar Fragen aufwarf, wie wir als Betrachter in Kommunikation mit einem Kunstwerk treten, wie unser eigenes Empfinden und unsere eigene „Wahrheit“ die Interpretation eines Werkes zulässt. Andererseits waren eine Reihe Portraits von Lady Gaga, Amy Winehouse, des Ehepaars Nawalny zu sehen, die unter der Oberfläche des ersten Eindrucks vielleicht mehr verrieten: Das Unsichtbare wurde sichtbar oder auch nicht.
Die Kurzgeschichte, die sie zum diesem Thema auswählte „Der polnische Nachbar und der Ingeborg Bachman Preis“, las die Künstlerin und Schriftstellerin am ersten Tag der Kunstspazierers.
Die Gastkünstler, die “SUBTERRANEOS” aus Oaxaca, Mexico, rundeten mit ihren Bildern das ganze Programm ab, neue Freundschaften sind entstanden und zum Schluss gab es noch den Mezcal.






